14. Spieltag: FVA Bruchhausen I - FCS I (2:2) (1:1)

FCS erkämpft Punkt in Bruchhausen

Der Dritte (Bruchhausen) gegen den Drittletzten (Südstern): Wie schon in den vorangegangenen Partien ging der FCS auch an diesem Sonntag als Underdog in die Partie, rechnete sich nach zuletzt aufsteigender Form aber dennoch aus, Punkte aus Bruchhausen entführen zu können.

Von Beginn an sahen die Zuschauer bei bestem Herbstwetter eine offene Partie: Zunächst verzeichneten die Südsterne die erste hochkarätige Torchance durch Susanj, der eine Flanke von Schüssler direkt mit Rechts verwertete, doch der Torwart wehrte den Ball stark ab. Fast im Gegenzug tauchte ein Stürmer der Hausherren frei vor FCS-Schlussmann Häberer auf, der aber lange stehen und im Eins-gegen-Eins am Ende Sieger blieb.

In der Folge erarbeitete sich Bruchhausen ein spielerisches Übergewicht und kam durch Kombinationen über außen und Pässe in die Tiefe immer wieder in Richtung Gästestrafraum. Klare Torchancen blieben aber Mangelware. Erst eine Standardsituation nach einer halben Stunde schien den Favoriten dann auf die Siegesstraße zu bringen: Ein Freistoß traf die Latte, Reichert schaltete am schnellsten und brachte den Nachschuss humorlos im Tor unter. Doch der FCS, der durch schnelles Umschaltspiel immer gefährlich blieb, steckte nicht auf und erzielte fast umgehend den Ausgleich. Eine Flanke von Klössig fand Zerzeri, dessen Kopfball der Torwart nur unzureichend abwehren konnte. Am Ende landete der Ball bei Schüssler, der dies zu seinem 10. Saisontreffer nutzte.

In den 10 Minuten bis zur Halbzeitpause war dann leider nur noch wenig Fußball zu sehen, das Spiel wurde deutlich härter und beide Teams ließen von Zeit zu Zeit einen kühlen Kopf vermissen. Zunächst blieb eine unsportliche Aktion des Bruchhausener Torwarts gegen Klössig ungeahndet, anschließend ließ sich ein FCS-Akteur zu einem überflüssigen Frustfoul hinreißen und war mit einer gelben Karte noch gut bedient.

Nachdem sich die Gemüter in der Halbzeitpause etwas beruhigt hatten, bot sich den Zuschauern zunächst das gleiche Bild wie vor dem Seitenwechsel: Chancen auf beiden Seiten. So traf Bruchhausen per Freistoß erneut Aluminium, während Susanj aus etwa 40 Metern nur knapp das vom Torwart verlassene Bruchhausener Tor verfehlte. Auch darüber hinaus wiederholte sich die Geschichte, denn Bruchhausen ging erneut in Führung, erneut per Standardsituation, diesmal aber in Form eines Elfmeters.

Der FCS schien für einen kurzen Moment geschockt vom erneuten Rückstand, doch schon wenige Minuten später erzielte Susanj beinahe den Ausgleich. Sein Flachschuss verfehlte leider denkbar knapp das kurze Toreck. Im weiter offenen Schlagabtausch hatte Bruchhausen dann zweimal die Möglichkeit, das Spiel zu entscheiden, doch scheiterte an Häberers Fußabwehr und ein weiteres Mal am Pfosten.

In der Schlussphase wurde die Atmosphäre auf und neben dem Platz immer hitziger. Je näher das Spiel seinem Ende entgegenrückte, desto mehr wurden Unterbrechungen die Regel und Spielfluss die Mangelware. Doch am Ende hatte der Südstern – im Unterschied zur Vorwoche – das glückliche Ende für sich. Schüssler bediente nach einer Flanke per Kopf Susanj, welcher bei seinem Schussversuch ungestüm gefoult wurde. Den anschließenden Elfmeter verwandelte Schüssler sicher zum Ausgleich, bei dem es bis zum Ende blieb.

Der FCS konnte sich somit letztlich durch aufopferungsvollen Einsatz mit nur 2 Auswechselspielern ein Unentschieden erkämpfen, welches aufgrund der Vielzahl an Chancen auf beiden Seiten letztlich in Ordnung ging. In den verbleibenden Wochen bis zur Winterpause gilt es, den leistungsmäßigen Aufwärtstrend der letzten Spiele zu bestätigen. Dann lassen sich mit Sicherheit auch noch einmal 3 Punkte einfahren.

cf, 12.11.2018

13. Spieltag: FCS I - FC Viktoria Jöhlingen (1:2) (1:1)

Wille ja, Punkte nein

Am 13. Spieltag traf man zu Hause auf den Aufsteiger aus Jöhlingen, welcher mittlerweile auf Rang 5 rangiert. Dass dies wieder keine leichte Aufgabe werden sollte, war allen klar. Dennoch wollte man an die guten Ansätze aus dem Derby anknüpfen.

Vom Anpfiff weg entwickelte sich ein offenes Spiel. Beide Mannschaften hatten Ihre Aktionen, jedoch war auf beiden Seiten nichts Zwingendes dabei. Nach gut einer Viertelstunde nimmt Sauer eine Kopfballabwehr nach Eckball aus gut 25 Metern Volley - drüber. Knapp 25 Minuten waren gespielt, als Susanj eine Ecke kurz auf Krüger spielte. Dieser löffelte das Leder gefühlvoll auf Blank und der Torhüter konnte den Kopfball gerade noch über den Querbalken lenken. Nach der darauffolgenden Ecke kam wieder Sauer mit einem Volley zum Abschluss. Dieses mal deutlich näher aber mit dem gleichen Ergebnis, wie vorhin. In der 27 Minute sah man endlich einmal, was die Jungs eigentlich auf den Rasen bringen können. Ein schön aufgezogener Angriff über Susanj und Klössig endete im gegnerischen 16er bei Schüssler, der gerade noch von seinem Gegenspieler beim Einschuss gehindert werden kann. Eine gute halbe Stunde war gespielt, als man sich fast mal wieder ein eigenes Ei legte. Eine unglückliche Kopfballverlängerung in den eigenen Strafraum sprang dem gegnerischem Stürmer direkt vor die Füße. Torwart Häberer parierte stark im Eins gegen Eins. Jedoch wurde zeitgleich ein Handspiel des Stürmers bei der Ballmitnahme abgepfiffen. Quasi im Gegenzug konnte der FCS in der 37. Minute das 1:0 feiern. Eine weitere Ecke von Susanj wurde zunächst nach außen geklärt. Susanj nutzte die im gebotene zweite Chance und schlug einen scharfen Ball in den Fünfer. Nach einem kurzen durcheinander fand Schüssler die Lücke und schob ein. Der Jubel sollte nicht lange andauern. In Minute 41 mussten unsere Mannen noch vor dem Pausentee den Ausgleich schlucken. Noch scheinbar euphorisiert von der Führung stand man plötzlich nicht mehr in der Ordnung. Ein scheinbar geklärter Angriff der Jöhlinger über die linke Abwehrseite unseres FCS landet Sekunden später auf unserer rechten Abwehrseite beim freistehenden Jöhlinger Stürmer Weitzenegger. Dieser ließ sich nicht zweimal bitten und schob zum 1:1 ein.

Nach der Pause war der FCS wieder aktiver. Bis zur 70. Minute hatte man mehr als genug Ecken und Freistöße und konnte den Gegner in der eigenen Hälfte einschnüren. Wirklich zwingend konnte man aber das Jöhlinger Tor auch in dieser Phase nicht unter Druck setzen. Nach einem Konter in der 73. Minute rauschte eine Jöhllinger Flanke inklusive Stürmer nur knapp am langen Pfosten den FCS vorbei. Jöhlingen nahm nun wieder mehr am Spiel teil. In der 77. Minute konnte sich unser Keeper Häberer auszeichnen, der einen stark geschossenen Freistoß über die Latte drückte. Kurz darauf, in Minute 78, war auch Keeper Häberer machtlos. Der FCS schafft es nicht sich zu befreien. Eine Flanke findet den völlig frei stehenden und kurz zuvor eingewechselten Jöhlinger Stürmer Wenzel. Aus kurzer Distanz und ohne jegliche Gegenwehr gab es hier nichts zu halten. Wieder ein unnötiger Rückstand und nicht mehr lange zu spielen. Ein erneutes anrennen auf das gegnerische Gehäuse blieb bis zum Abpfiff leider erfolglos. Das Spiel endete unter der Leitung des sehr guten Schiedsrichters Wolfring leider mit einer knappen, unnötigen Niederlage.

Die Form zeigt in den letzten zwei Spielen zumindest nach oben. Jeder hat gekämpft, jeder ist gerannt und jeder wollte den Sieg. Wenn man so weiter macht wird man irgendwann auch belohnt.

ms, 07.11.2018

12. Spieltag: PSK I - FCS I (4:2) (2:0)

PSK bleibt für unser Team eine unbezwingbare Festung

Es war wieder mal Wiedergutmachung angesagt. Nach der blutleeren Vorstellung gegen Pfaffenrot sollte nun im Derby eine ganz andere Leistung auf den Platz gebracht werden.

Die Körpersprache unserer Mannschaft stimmte zumindest. Man versuchte die Angriffsbemühungen des besten Sturms der Liga mit einer härteren Gangart schon im Keim zu ersticken, was gegen Surgota und Co. schon schwer genug war. 16 Minuten ging dieses Vorhaben auch auf, dann aber konnte sich der PSK-Stürmer Manneh zu einfach auf der rechten Seite durchsetzen und einen Pass in den Fünf-Meter-Raum spielen, wo der Ball mehrmals abgefälscht wurde und letztendlich auf der Linie tanzte. Häberer hechtete zwar hinterher, hatte aber das Nachsehen gegen den heranrauschenden Angreifer des PSK, der den Ball letztendlich ins Tor grätschte. Wieder im Hintertreffen, wieder ein saublödes Gegentor... Es wurde leider nicht besser, denn nach 26 Minuten schoss PSK-Spieler Surgota ein sehenswertes Tor aus 20 Metern und ließ unserem Coach im Kasten keine Chance. 0:2 nach 20. Minuten - das erinnerte doch sehr an das Rückspiel der letzten Saison. In der Folgezeit fand unser Team aber besser ins Spiel und konnte die Heimmannschaft vom Tor weghalten. Einzig ein Kopfball nach einem Eckball fand den Weg auf das Tornetz. Wie sah es mit Tormöglichkeiten für unsere Mannschaft aus? Es gab Kontermöglichkeiten, die Torgefährlichkeit ließ aber zu Wünschen übrig. Die beste Möglichkeit hatte hier noch Juwono, der einen Kopfball nach einer Ecke neben das Tor setzte. Ärgerlich, da solche Chancen auch gerne mal genutzt werden dürfen. So blieb es beim 0:2.

Nach der Pause kam man besser ins Spiel und die Angriffe wurden nun auch zielstrebiger. Die Hausherren, mit der Führung im Rücken, ließen unseren Spielern auch mehr Räume, dadurch gewann man die Platzhoheit und konnte ein ums andere Mal den gegnerischen Abwehrverbund überspielen. Die vielen Flanken fanden aber zumeist nicht den richtigen Abnehmer. Dann machte sich Klössig nach schöner Kombination alleine auf den Weg zum Tor, wurde dann aber vom Schiedsrichter aufgrund einer Abseitsstellung zurückgepfiffen - letztendlich eine krasse Fehlentscheidung. Später wurde Schüssler freigespielt, dieser sah nur noch den Torwart vor sich und versuchte es mit einem Lupfer, der aber über den Kasten ging. Die Heim-Elf hatte jetzt natürlich auch Konterchancen, Sauer und Gros hielten den Laden aber dicht. Und dann wie aus dem Nichts das 0:3: Kilzer verlängerte eine kurz ausgeführte Ecke mit dem Scheitel ins eigene Tor (74.). Da hat man vorne schon kein Glück und dann kommt hinten auch noch Pech dazu. Nichtsdestotrotz spielte unsere Mannschaft weiter nach vorne. So kam man durch Krüger und Susanj zu guten Möglichkeiten. Letzterer war es dann auch, der den Anschlusstreffer mit seinem schwächeren rechten Fuß markierte (90.). Wer dachte, dass die Partie nun vorbei wäre, wurde eines besseren belehrt. 91. Minute, praktisch im Gegenzug: ein langer Ball in den Südstern-Strafraum, Häberer kommt raus und faustet den Ball weg, wird dabei vom heranrauschenden Stürmer umgetackelt, der Ball fällt natürlich vor die Füße eines PSK-Spielers, welcher den Ball aus 30 Metern ins leere Tor befördern kann. Warum hier der Pfiff ausblieb, weiß nur der Schiri. Wiederum im Gegenzug das 2:4 durch Klössig, der einen strammen Schuss mit links rechts unten im Eck platzierte (92.). Das war's dann aber auch und der Schlusspfiff setzte der turbulenten Schlussphase ein Ende.

Fazit:

Die Niederlage geht aufgrund der 1. Halbzeit in Ordnung. Es bleibt dabei: unser FCS kann gegen Post nicht gewinnen. Die Statistik auf fussball.de spricht Bände: in 12 Duellen ging man elfmal als Verlierer vom Platz - so auch gestern. Unsere Jungs ackerten, zeigten eine kämpferisch gute Leistung und waren in der 2. Halbzeit über weite Teile auch die bessere Mannschaft. Dennoch reichte es wieder nicht für Zählbares. Die Gründe hierfür sind bekannt und man muss sich in den letzten fünf Spielen des Jahres zusammenreißen, damit die Hinrunde nicht in einem Fiasko endet. Nächster Gegner wird Jöhlingen sein, die als Aufsteiger bisher eine blendende Hinrunde hinlegen. 

mk, 29.10.2018

11. Spieltag: FCS I - TSV Pfaffenrot I (1:2) (0:1)

Berg- und Talfahrt hält an

Gegen den TSV Pfaffenrot sollte die gute Tendenz von 9 Punkten aus den letzten 4 Spielen bestätigt werden.

Die erste Chance der Partie gehörte dem FCS. Nach einem Susanj-Eckball in der 6. Minute kam Juwono zum Kopfball. Der Torwart reagierte mit einer Fußabwehr aber glänzend. Auch die zweite gute Chance gehörte dem Gastgeber. Ein Freistoß von Kilzer aus dem Halbfeld fand am langen Pfosten den Kopf von Klössig. Der Kopfball aus spitzem Winkel wurde vom Torwart zur Ecke geklärt. Wer meinte, es entwickelt sich ein Spiel auf ein Tor, sah sich schnell eines Besseren belehrt. Der TSV Pfaffenrot spielte munter mit und hatte mit einigen Kontermöglichkeiten immer wieder die Chance auf das Führungstor. Nach 23 Minuten wurde die hochstehende FCS-Abwehr mit einem langen Ball überspielt. Der TSV-Stürmer lief allein auf das Tor zu, schoss den Ball allerdings knapp links vorbei.  

Quasi im Gegenzug hatte Juwono mit seiner zweiten Kopfball-Chance die Führung auf dem Kopf. Der Ball flog nur ein paar cm am Gehäuse der Pfaffenroter vorbei. Die letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit gehörten dann wieder dem Gast. Zuerst fand der Stürmer beim zweiten Freilauf auf das FCS-Tor im gut reagierenden Häberer seinen Meister. In der 39. Minute stand dann der junge Schiedsrichter im Blickfeld. Ein langer Ball aus dem Mittelfeld fand auch dem linken Flügel einen TSV-Spieler. Dieser befand sich nach der Verlängerung des Balles durch den Mitspieler allerdings einige Meter im Abseits. Da der Pfiff ausblieb fand sich Häberer in der nächsten 1-gegen-1-Situation wieder. Der Stürmer ging zu Boden und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Da selbst der gefoulte Spieler nach dem Spiel einräumte, den Kontakt gesucht und dankend angenommen zu haben, war das nach der klaren Abseits-Fehlentscheidung die zweite unglückliche Entscheidung innerhalb weniger Sekunden. Den Strafstoß verwandelte der Schütze anschließend sicher in die Tormitte. 

Alles was man sich für die zweiten 45 Minuten vorgenommen hatte, wurde schnell wieder über den Haufen geworfen. Es waren in der zweiten Halbzeit keine 4 Minuten gespielt als ein TSV-Angriff über die linke Seite gefährlich wurde. Den ersten Abschluss konnte Häberer noch parieren, im Nachschuss war er aber machtlos. Der FCS reagierte auf das 0:2 mit einem Doppelwechsel und stellte auf eine Dreierkette um. Da fortan nur noch mit 3 Spielern verteidigt wurde, kam der Gast aus Pfaffenrot in der Folge immer wieder zu gefährlichen Konteraktionen. In der 85. Minute wurde es dann nochmal spannend. Eine Ecke von Klössig fand am Elfmeterpunkt Schüssler. Der Übersprang seinen Gegenspieler und köpfte den Ball unter die Latte. Viel mehr passierte anschließend nicht mehr.

Mit der Niederlage verpasste der FCS es, Anschluss an das obere Tabellendrittel zu halten. Das Spiel beruhte auf zu vielen zufälligen Aktionen. Wenn es gefährlich wurde, dann meist nach einem Freistoß oder Eckball. Aus dem Spiel heraus war es gegen teils tiefstehende Pfaffenroter zu ideenlos. Nach dem 0:2 ließ man zusätzlich noch den unbedingten Willen vermissen, sich wieder zurück ins Spiel zu kämpfen.

So steht man gegen einen tabellarisch schlechteren Gegner abermals mit leeren Händen da.

Nächsten Sonntag steht das Derby gegen die Nachbarn vom PSK vor der Türe. Über zahlreiche Unterstützung würden wir uns freuen!

dk, 22.10.2018

10. Spieltag: SC Neuburgweier - FCS I (1:2) (1:0)

Wo geht der Weg des FC Südstern hin?

Der FCS legte gut los. Die Flanke von Kilzer kann Suwono nicht einköpfen. Ein Klärungsversuch des FCS aus dem 16 Meter Raum landet im Fuß des Gegners. Der Abschluss wir abgefälscht und landet unglücklich im Tor 1:0 (7´). Schüssler wird in den Strafraum geschickt (19´), zögert dann aber zu lange beim Schuss und wird im letzten Moment gestoppt. Der FCS ist drückend überlegen. Die Blau-Weißen kombinieren sich gut vors Tor des Gegners, sind jedoch zu inkonsequent und kommen selten zum Abschluss (30`). Doppelchance für den FCS. Erst wird Juwonos Schuss aus 20 Metern vom Torwart abgewehrt (44´), danach setzt Susanj seinen Fernschuss übers Tor.

Neuburgweier meldet sich nach einer Ecke zurück, der Ball geht zum Glück am Tor vorbei (49´). Guter Ball von Blank auf Hartmann nach links, der den Ball Richtung Tor hebt. Ein Abwehrspieler klärt den Ball vor der Linie (53´). Langer Ball auf Zerzeri, der kurz wartet und dann den Ball in der Luft abschließt. Leider geht der Ball gegen den Pfosten, auch Schüsslers Nachschuss lenkt der Torwart übers Tor (63´). Wechsel in der 66. Minute beim FCS, Helfrich kommt für Susanj. Großchance für Neuburgweier. Nach einer Flanke auf den langen Pfosten kommt Weißer frei zum Kopfball, aber verfehlt das Tor knapp (68´). Doppelpass zwischen Juwono und Schüssler. Juwono läuft alleine Richtung Tor, aber der Torwart kommt raus und verhindert Schlimmeres (70´). Zweiter Wechsel beim FCS, Nies kommt für Hartmann (73´). Nußhardt mit starkem Solo bis in den 16er, doch der Schuss geht knapp am Tor vorbei (74´). Verdienter Ausgleich für den FCS zum 1:1 (76´). Kopfballmonster Schüssler köpft den Ball ins Tor, nachdem Zerzeri den Ball stark an der Grundlinie erobert und einflankt. Völliges Chaos im FCS-16er. Am Ende landet der Ball irgendwie im Seitenaus (79`). Wieder Schüssler, wieder mit dem Kopf. 2:1 für den FCS (80´). Letzter Wechsel beim FCS, Schmidt für Blank. In den letzten Minuten lässt der FCS nichts mehr anbrennen und nimmt verdient weitere 3 Punkte mit nach Hause.

pk, 18.10.2018

9. Spieltag: FC Viktoria Berghausen - FCS I (3:1) (0:0)

Keine Punkte in Berghausen

Nach zwei siegreichen Partien zu Hause war der FCS fest entschlossen, bei bestem Fußballwetter nun auch den ersten Auswärtsdreier einzufahren und damit zugleich in der Tabelle am Gastgeber Berghausen vorbeizuziehen.

Von einem selbstbewussten Auftreten war in der Anfangsphase jedoch wenig zu sehen: Man verhielt sich passiv, ließ Berghausen gewähren und hatte Glück, dass diese den gebotenen Raum zwar für gefährliche Angriffe, nicht aber für Tore zu nutzen wussten. Allein in den ersten 10 Spielminuten fanden zwei Heber der Heimmannschaft nur denkbar knapp nicht den Weg ins Gästetor. Schwierigkeiten bekam die FCS-Defensive vor allem dann, wenn es für Berghausen schnell über die Außen ging. So auch nach 20 Minuten: Ein langer Ball auf den rechten Flügel wurde geschickt an die Sechzehnerkante abgelegt, zum Glück der Südsterne traft der anschließende Direktabschluss jedoch nur den Pfosten. Das 1:0 schien in dieser Phase nur eine Frage der Zeit zu sein, doch auch weitere Chancen wurden vergeben. Dafür begann der FCS nach 35 Minuten endlich, mutiger nach vorne zu spielen und Berghausen bereits in der eigenen Hälfte unter Druck zu setzen. Dadurch provozierte man vermehrt Fehler im Aufbauspiel des Gegners und kam durch Susanj zur ersten größeren Torchance, dieser konnte mit seinem Schuss im Fallen den Torwart aber nicht überwinden.

Nach torlosen 45 Minuten lautete der Vorsatz für die zweite Halbzeit natürlich, an die Schlussminuten der ersten anzuknüpfen. Die neue Hälfte begann zunächst allerdings wie schon die erste: mit Berghausener Angriffen. Und so gelang den Pfinztalern nach einer guten Kombination gegen viel zu passive Gäste nach 54 Minuten dann auch der verdiente Führungstreffer. In der Folge wurde das Spiel deutlich zerfahrener, große Torchancen blieben Mangelware. Nach knapp 70 Minuten war dann endlich ein gut vorgetragener Angriff der Südsterne zu sehen, der auch direkt zum Torerfolg führte. Durch die Mitte gelangte der Ball nach außen zu Nußhardt, der den Ball in den Sechzehner zurücklegte und dort Zerzeri fand. Dieser nahm den Ball noch einmal mit und schob dann zum Ausgleich ein. Für einen kurzen Moment schien nun der FCS oben auf und das Momentum auf seiner Seite zu haben. Doch das änderte sich nur wenig später. Nachdem während eines Berghausener Angriffs der Ball klar die Torauslinie überschritten hatte, stellte die gesamte Hintermannschaft des FCS das Spielen ein. Die Pfeife des Schiedsrichters aber blieb stumm und so erzielte Berghausen ohne Gegenwehr den erneuten Führungstreffer. Während auf Berghausener Seite niemand gewillt schien, dem Schiedsrichter gegenüber die Irregularität des Tores zuzugeben, hatten die vehementen Proteste auf Seiten der Südsterne eine Gelb-Rote-Karte für Krüger zur Folge. Um einen Mann geschwächt und nun mehr mit dem Schiedsrichter hadernd als auf das Spiel fokussiert, musste man in der Schlussphase dann auch noch einen dritten Gegentreffer hinnehmen.

Zusammenfassend muss man sagen, dass der Berghausener Sieg aufgrund der Spielanteile und Torchancen über die 90 Minuten in Ordnung geht – auch wenn aufgrund der Art und Weise, wie er zustande kam, ein fader Beigeschmack bleibt. Die Südstern-Mannschaft hingegen muss sich vorwerfen lassen, gegen nicht unschlagbare Gäste nur phasenweise ihr volles Potenzial abgerufen zu haben. Beim nächsten Spiel in Neuburgweier sollte dies verbessert werden, damit endlich der erste Auswärtssieg der Saison gefeiert werden kann.

cf, 08.10.2018

8. Spieltag: FCS I - SpVgg Söllingen I (2:0) (1:0)

Zu-Null-Sieg im ersten Rückrundenspiel

Am Tag der deutschen Einheit empfingen wir die SpVgg Söllingen schon zum ersten Rückrundenspiel. Da das Hinspiel vor gerade erst 4 Wochen stattfand, waren Stärken und Spielweise des Gegners noch allseits bekannt – dementsprechend konnte das Trainerteam sich auf klare Anweisungen zur eigenen Spielweise konzentrieren, um den Aufwärtstrend zu bestätigen.

Bereits nach 5 Minuten konnte Susanj den ersten Warnschuss abgeben. Nur kurz danach eroberte Schüssler den Ball in der gegnerischen Hälfte und setzte Nußhardt in Szene. Dieser ließ noch einen Gegenspieler aussteigen, sein schöner Abschluss aus gut 20 Metern ging jedoch knapp am langen Pfosten vorbei ins Aus. In der 15. Spielminute musste der FCS den ersten Schreckmoment verdauen – Kapitän Kastner landete unglücklich auf der Schulter und musste zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden. Dort wurde ein dreifacher Schlüsselbeinbruch diagnostiziert, Timo wird bereits am heutigen Donnerstag operiert – gute Besserung!

In der Folge verflachte das Spiel ein wenig, keine der Mannschaften kam zu nennenswerten Szenen. Das änderte sich dann nach einer guten halben Stunde Spielzeit – Hartmann setzte auf der rechten Seite stark nach, nahm seinem Gegenspieler den Ball ab und nach den Stationen Juwono, Schüssler und Nußhardt landete die Kugel bei Susanj, welcher sich zuerst gegen einen Abwehrspieler und im zweiten Versuch auch gegen den Torwart durchsetzen konnte und die hochverdiente Führung erzielte. Die letzte nennenswerte Aktion in Halbzeit eins gehörte schließlich den Gästen, deren Abschluss nach einem schnell vorgetragenen Konter jedoch weit übers Tor ging.

Gewillt, den 6-Punkte-Mittwoch perfekt zu machen, verteidigte die gesamte Mannschaft die zaghaften Angriffsbemühungen der Gäste nach Wiederanpfiff souverän. Wenn überhaupt einmal Gefahr aufkam, war diese stets durch Standardsituationen bedingt. Nachdem eine solche geklärt wurde, hatte Hartmann nach 61 Minuten bereits das 2:0 auf dem Fuß, als er beim Konter allein in den Strafraum lief, der Ball aber ungünstig versprang. Nach 71 Minuten war dann der zweite Nackenschlag des Spiels zu verdauen – Sauer erwischte seinen Gegenspieler im Laufduell unglücklich mit der Hand im Gesicht und wurde des Feldes verwiesen. Ein harter, aber vertretbarer Platzverweis. Unverständlich bleibt jedoch, dass die Gäste bei einer vergleichbaren Szene an Juwono nur wenige Minuten später, nur mit der gelben Karte bedacht wurden. 

In der Folge erspielte sich der Gast ein optisches Übergewicht, kam jedoch kaum zu Abschlüssen, während der FCS natürlich auf den spielentscheidenden Konter lauerte. Tatsächlich gelang dieser mit Ablauf der regulären Spielzeit, als sich Hartmann, trotz Reißtest am Trikot, im Laufduell durchsetzte. und dem Torhüter mit einem abgefälschten Abschluss keine Chance ließ. Nur kurz danach hatte Hartmann sogar noch das 3:0 auf dem Fuß, verfehlte allerdings knapp. Zwischen diesen beiden Aktionen mussten wir auch noch die dritte Hiobsbotschaft verdauen – völlig unnötig wurde Oesterle vom gegnerischen Stürmer angegangen und landete unglücklich, die Diagnose lautete Bänderriss in der Schulter – nochmals gute Besserung!

Fazit: Ein verdienter, aber teuer erkaufter Sieg. Den Abschluss der englischen Woche bildet am Sonntag das Auswärtsspiel in Berghausen.

th, 04.10.2018

7. Spieltag: FCS I - KIT SC (4:3) (3:3)

Sieg in Unterzahl. Schüssler trifft gleich Vierfach.

Mit viel Kampfgeist startete der FCS in die Partie gegen das Team vom KIT. Die Hausherren zeigten trotz defensiver Grundordnung viel Zug in Richtung Tor, sodass der Gästekeeper schon in der 14. Minute seine Mannschaft mit einer Fußabwehr im Spiel halten musste. Vorrausgegangen war ein Freistoß von Krüger. Selber eingeleitet durch einen Kopfball zu Nusshardt, schob Schüssler wenig später nach Querpass und mit Hilfe des Innenpfostens zum 1:0 ein (16.).

Die Gäste ließen sich dadurch nicht beunruhigen: Nach langem Ball wurde Österle im 1gg1 zwar überwunden, doch Sauer grätschte den Ball von der eigenen Torlinie – ein erster Weckruf (20.). Doch die Heimelf erspielte sich Möglichkeiten den Spielstand auf der anderen Seite deutlicher zu gestalten.

Nun wurde es turbulenter: Nach quergelegtem Pass von Schüssler auf Susanj wurde dieser vom gegnerischen Torwart im 16er umgegrätscht (26.). Den fälligen Strafstoß verwandelte ebenfalls Schüssler durch einen platzierten Schuss.

Keine zwei Minuten später der Anschlusstreffer (29.). Die eigene Abwehr komplett offen. Das Spiel entwickelte sich nun zunehmend aggressiv und hektisch. Chancen durch lange Bälle folgten auf beiden Seiten. Nach einer Flanke über die linke Abwehrseite konnte sich ein Gästestürmer im Rücken der Abwehr lösen und unbedrängt den Ausgleich per Kopf erzielen (36.).

Kurz vor der Halbzeit (45.+1) der Führungstreffer für die Gäste nach einem langen Ball. Doch direkt im Anschluss köpfte Schüssler nach Freistoß von Nusshardt den Ball ins Tor zum Halbzeitstand von 3:3.

Die zweite Halbzeit brachte viele neue Chancen, aber keine Tore. Sowohl Nusshardt (47.), als auch Krüger (55.) brachten die Kugel nicht ins Netz. Zudem sahen Susanj (52.), Kastner (57.) und Schüssler (58.) die gelbe Karte unter teilweise sehr fragwürdigen Umständen. Deutlich hingegen wurde es in der 65. Minute: Nach einer Hereingabe setzte der bereits gelb vorbelastete (41.) Krüger zum Sprung an, wobei der Gästetorwart genau in seiner Flugbahn den Ball aufnahm. Die Folge: Gelb-Rot und der FCS agierte von nun an in Unterzahl.

Um trotzdem die richtige Antwort zu finden brachte das Trainerteam mit Klössig neuen Wind in das Spiel (70. für Susanj). Dennoch spielte die Überzahlsituation den Gästen in die Karten, sodass sie in der folgenden Spielphase ein Chancenplus verzeichnen konnten. Erst in den letzten Minuten der regulären Spielzeit konnte der FCS wieder wirklich gefährlich werden: Schüssler verpasst Klössigs Hereingabe (86.), Fallrückzieher von Schüssler am Tor vorbei (87.). In der 88. Minute pfiff der Schiri ein Foulspiel im gegnerischen 16er an Schüssler, zugegeben war das Foulspiel fragwürdig, jedoch deutlich innerhalb des Strafraums, weswegen die Entscheidung des Schiedsrichters einen direkten Freistoß zu geben noch kurioser erschien. Diesen verwandelte Schüssler mit seinem 5. Saisontor eiskalt zum 4:3 (90.).

In der Nachspielzeit kassierte Nusshardt noch eine unverständliche gelbe Karte (90.+7), bevor der Schiedsrichter das Drama nach 9 Minuten Zuschlag (2 Minuten waren angezeigt) endlich beendete.

Mit diesen 3 Punkten im Gepäck, kommt am Mittwoch (Tag der dt. Einheit) Söllingen zu Besuch in die Lotte-Siebler-Anlage. Es gilt den Kampfgeist dort fortzusetzen und sich so in der Tabelle hochzuarbeiten.

tm, 02.10.2018

6. Spieltag: FV Ettlingenweier II - FCS I (2:1) (1:1)

1 A auch im vierten Spiel hintereinander ohne Punktgewinn

Nach drei Spieltagen ohne Punkte wollte es die 1 A an diesem Sonntag im Auswärtsspiel gegen den FV Ettlingenweier II besser machen. In der Kabine wurde deutlich gemacht, dass eine Reaktion gezeigt werden muss.

Die erste Aktion des Spiels gehörte dem FCS. Nach einem Eckball köpfte Schüssler den Ball leider über das Tor. In der 10. Spielminute kam dann das Tor für den FVE. Ein Spieler des FVE wurde an der rechten Außenseite frei gespielt und konnte einen flachen Pass ins Zentrum spielen, der mitgelaufene Mitspieler musste nur noch einschieben. In der 22. Spielminute hatte der FVE durch einen zentralen Freistoß eine weitere Chance, die unser Torhüter Oesterle über die Latte lenkte. Anschließend eine weitere Aktion für die Heimelf: einen Schuss ins rechte Eck konnte Oesterle abermals parieren und zur Ecke klären. In der 27. Spielminute fiel das wichtige 1:1 für unseren FCS. Juwono gelang es von rechts außen ins Zentrum zu dribbeln und aus 16 Metern mit der Picke den Keeper zu bezwingen. In der 36. Spielminute kam ein FVE-Spieler über rechts durch, aber im 1 gegen 1 wurde er wieder von Oesterle gestoppt. Vor Ende der Halbzeit hatte Schüssler durch einen Schuss aus 20 Meter die letzte Chance, aber dieser war zu zentral.

Nach der Pause stellte der FCS die Formation um und wollte so mehr Druck ausüben. Diese Änderung hat sich gelohnt und in den ersten Minuten kamen die Aktionen für die Gäste. In der 47. Spielminute gelang dem eingewechselten Nußhardt ein Schuss, aber der Ball ging über das Tor. In der 49. Spielminute kam nach einer Balleroberung und einem schnellem Umschaltspiel die nächste Chance für den FCS. Louis Hartmann nahm den Ball an und versuchte auf das Tor zu zielen, leider ging dieser wieder vorbei. Im Anschluss kam die nächste Chance für Nußhardt, der den Ball quer zu Hartmann spielte, dessen Schuss verfehlte aber leider das Tor. In der 53. Spielminute war es Schüssler, der nach einer erneuerten Balleroberung auf das Tor schoss, aber seinen Abschluss sowie der Nachschuss von Nußhardt wurden vom Torwart gehalten. In der 70. Minute kam die erste große Chance für die Heimelf. Nach einem Ballverlust des FCS in der gegnerischen Hälfte kam ein langer Ball zum FVE-Stürmer, der alleine auf Oesterle rennen konnte und nur noch einschieben musste. Nach dem Gegentor kam der FCS nicht mehr zurück und konnte sich keine weitere Großchance erarbeiten. Der FVE hatte danach noch Möglichkeiten, die entweder von Oesterle gehalten wurden oder nicht auf das Tor kamen.

Somit endete das Spiel 2:1 für die Heimelf. Es muss weiterhin hart gearbeitet werden. Am kommenden Sonntag kommt der KIT in die Lotte-Siebler-Anlage. Bei diesem Spiel muss die Punktlos-Serie beendet werden.

eh, 25.09.2018

5. Spieltag: FCS I - TSV Schöllbronn I 0:4 (0:1)

Sieglos-Serie gegen Schöllbronn geht weiter

Am 5. Spieltag war der Tabellenzweite aus Schöllbronn zu Gast in der Lotte-Siebler-Anlage. Nach zwei Niederlagen in Folge erhoffte der FCS einen Dreier um in der Tabelle zu klettern.

Von Beginn an ergriffen die Schöllbronner die Spielinitiative und versuchten von hinten rauszukombinieren. Auf der anderen Seite versuchte unser FCS im Kollektiv früh zu stören. Die erste Chance im Spiel gehörte dem Gast durch einen direkten Freistoß, der Oesterle zu einer starken Parade zwang. Nach ein Paar Eckbällen für die Gäste kam unser FCS zu seinem ersten Torschuss durch Nusshardt, als dieser per Volley im Strafraum abschloss. In der 22. Spielminute traf Maneh zum 0:1 per Grätsche vor dem leeren Tor, nachdem der rechte Flügelspieler per Doppelpass durchkam und seine flache Flanke am kurzen Pfosten von seinem Mitspieler abgelenkt wurde. In der 26. Spielminute war es Buchmüller, der nach Kombination auf der linke Seite das 0:2 erzielte. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel nahm unser FCS sofort die Angriffsinitiative und in der 48. Spielminute hatte Kastner die Riesenchance auf das 1:2, aber der Torwart von Schöllbronn wehrte den Schuss stark zur Ecke ab. Man war im 2. Durchgang nun besser im Spiel, dennoch konnten die tief stehenden Schöllbronner den Anschlusstreffer verhindern. In der 71. Spielminute köpfte Hermann zum 0:3 nach einer Flanke ein. In der 76. Spielminute traf dann der eingewechselte Aydin zum 0:4 nach einem Doppelpass in die Spitze. 

Es bleibt dabei: weiter hart arbeiten und sich auf das nächste Spiel in Ettlingenweier konzentrieren.

rj, 20.09.2018

4. Spieltag: FV Wössingen I - FCS I 1:0 (1:0)

Schmerzhafte Auswärtsniederlage in Wössingen

Beim bisher punkt- und torlosen FV Wössingen wollte der FCS die Heimniederlage aus der Vorwoche wieder gut machen. Dass es kein Selbstläufer werden würde, wurde der Mannschaft im Vorfeld klar mit auf den Weg gegeben.

Im ersten Durchgang tat sich der FCS gegen tief stehende Wössinger schwer und hatte das Pech, dass die vorhandenen Chancen nicht den Weg ins Tor fanden. Auf der Gegenseite wurde es immer dann gefährlich, wenn der FCS den Ball in der Vorwärtsbewegung verlor und Wössingen schnell nach vorne spielte. In der 24. Minute wurde ein solcher Ballverlust bestraft, als der Wössinger Stürmer einen langen Ball erlief und diesen unhaltbar links oben im Tor des FCS versenkte.

Die zweite Halbzeit gestaltete der FCS nun druckvoller und verzeichnete neben einem Feldvorteil auch ein Chancenplus im Vergleich zur ersten Hälfte. Auch hier waren es wiederum die Gegenschläge des FV Wössingen, welche das ein ums andere Mal für brenzlige Situationen vorm Tor des FCS sorgten. In der 90.+3 Minute gelang dem FCS fast noch der Ausgleich, als ein Abschluss von Schüssler die Latte des Wössinger Tor traf.

Somit blieb es beim 1:0 und der FCS musste mit leeren Händen die Heimreise antreten.

lg, 11.09.2018

3. Spieltag: FCS I - VfB Grötzingen I 0:4 (0:2)

Grötzingen nutzt Fehler des FCS und gewinnt verdient mit 4:0

Am vergangenen Sonntag trafen sich mit den Gästen aus Grötzingen und dem FCS zwei bis zu diesem Zeitpunkt ungeschlagene Mannschaften. Dementsprechend wollten beide Teams das Aufeinandertreffen erfolgreich gestalten und die eigene Serie aufrechterhalten.

Die Grötzinger versuchten von Beginn an mit tiefen Bällen in die Spitze zum Erfolg zu kommen. In der 10. Minute resultierte aus einer solchen Angriffsbemühung ein Eckstoß, bei dem sich Bender am langen Pfosten von seinem Gegenspieler lösen konnte und zum 0:1 einköpfte. In der 32. Minute war es dann Öztürk, der durch eine Unachtsamkeit in der FCS-Defensive den Ball eroberte und frei auf Oesterle zulief. Diese Chance ließ sich der Stürmer nicht nehmen und vollendete zum 0:2 ins lange Eck. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause.

Alle Hoffnungen auf ein Aufbäumen der Sterne wurden durch Hartmann in der 48. Minute zunichte gemacht. Sein Eckball von der rechten Seite, ob beabsichtigt oder nicht, bog sich mehr und mehr Richtung Tor und überraschte Keeper Oesterle. Sein Rettungsversuch scheiterte und es stand 0:3 für den Gast. Den Schlusspunkt setzte Breitenbach kurz vor Schluss. Er vollendete per Direktabnahme und sorgte für den 0:4 Endstand.

Während es für den FCS nun darum geht in einer Woche in Wössingen wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden, kann sich der VFB Grötzingen im Heimspiel gegen Pfaffenrot am Sprung an die Tabellenspitze versuchen. 

bb, 03.09.2018

2. Spieltag: SpVgg Söllingen I – FCS I 2:2 (0:0)

Schmeichelhafter Punktgewinn im Pfinztal

Nach einem erfolgreichen Saisonauftakt gegen Beiertheim, wollte man am 2. Spieltag bei der SpVgg Söllingen nachlegen. Dementsprechend motiviert trat der FC Südstern die Reise ins Pfinztal an.

Die Erste Chance im Spiel hatte auch der FC Südstern durch Juwono, als er nach einem Eckball von Blank, knapp am Tor vorbei köpfte. Im folgenden Spielverlauf ließ man den Spielern von Söllingen aber zu viel Platz und scheute Zweikämpfe gegen die kampfstarke Heim-Elf. In der 14. und 15. Spielminute rettete jeweils der Pfosten vor einem frühen Rückstand. Mit viel Glück und mangelnder Torchancenverwertung der Söllinger Akteure rettete man sich mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

Nach deutlichen Worten in der Kabine und einer taktischen Umstellung (Schüssler jetzt vorne) wollte man die erste Halbzeit vergessen machen und das wahre Gesicht des FC Südsterns zeigen. Die erste Torchance in der Zweiten Halbzeit gehörte aber wiederum der SpVgg Söllingen. In der 50. Spielminute war es dann endlich soweit und Blank konnte den Ball aus 20 Metern im Tor zum 1:0 unterbringen, nachdem der Torwart einen Schuss von Susanj nur nach vorne abprallen lassen konnte. In der 54 Minute hatte man die große Chance auf das 2:0, Susanj aber konnte einen Kopfball frei vor dem Torwart nicht im Gehäuse unterbringen. Fast im Gegenzug fingen die Südsterne nach Chaos im eigenen Strafraum das 1:1.

Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch beider Mannschaften, mit guten Angriffen auf beiden Seiten. In der 61. Spielminute sieht Hernandez den auf Außen frei stehenden Krüger, der eine mustergültige Flanke auf den am zweiten Pfosten lauernden Schüssler schlug und dieser zur 2:1 Führung einköpfte. Die letzten 15 Spielminuten agierte der FCS zu 10., nachdem Juwono mit Gelb/Rot das Spielfeld verlassen musste. In der 77. Spielminute fiel dann das 2:2, nachdem man sich zu einfach ausspielen ließ und Häberer letztendlich nicht mehr retten konnte. In der 87 Minute hatte Schüssler noch die riesen Chance auf den Siegtreffer, aber sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. In der Folge blieb es beim 2:2 Unentschieden.

Unsere Mannschaft hatte viel Glück mit dem Punktgewinn. Gegen wütende Söllinger sah man in der 1. Halbzeit nicht gut aus. Nichtsdestotrotz ging man nach der Pause zwei Mal in Führung und mit etwas mehr Fortune gewinnt man das Spiel noch. Das wäre aber zu viel des Guten gewesen. 

jb, 28.08.2018

1. Spieltag: FCS I - SVK Beiertheim 3:2 (2:1)

Erfolgreicher Saisonstart dank Derbysieg

Zum Auftakt der neuen Runde stand für den FCS ein Spiel der besonderen Art an: Nicht nur der erste Kampf um Punkte nach sieben Wochen harter Vorbereitung und ein erster Gradmesser, wohin es in der neuen Saison gehen könnte; auch ein Derby gegen die Beiertheimer, gegen die man in den 12 Monaten zuvor 3 Niederlagen und 0:8 Tore hatte einstecken müssen. Zeit für Wiedergutmachung also.

Und die Südsterne kamen auch gleich gut ins Spiel, verzeichneten durch Nußhardt schon nach wenigen Minuten eine gute Torchance: Er ließ den Ball einmal tropfen, schloss dann satt mit links ab, doch verfehlte das Ziel denkbar knapp.

Nach guter, druckvoller Anfangsphase begann man nach 20 Minuten Spielzeit dann leider, das Spiel etwas aus der Hand zu geben und machte Beiertheim so stark. Entsprechend fiel dann auch das 0:1. Eine ungehinderte Flanke von der rechten Seite konnte ein Beiertheimer Stürmer am langen Pfosten völlig freistehend ohne große Mühe im Tor unterbringen. Das Tor schien als Weckruf für die Heimelf nach der kurzen Kreativpause zu dienen, denn nur zwei Minuten später gelang Helfrich der Ausgleich. Dieser schickte zunächst Juwono in die Tiefe und traf dann per Nachschuss, nachdem dessen Schuss vom Torwart nicht festgehalten werden konnte. Der FCS drehte fortan richtig auf, kam durch Helfrich gleich zur nächsten Chance. Kurz vor der Pause war es dann der nur Sekunden zuvor eingewechselte Susanj - morgens frisch aus dem Urlaub zurückgekehrt -, der nach einem langen Ball mustergültig von Helfrich bedient wurde und den Ball ins leere Tor einschieben konnte.

Auch nach der Pause hatte die Häberer-Fink-Riege mächtig Oberwasser. Zunächst hatte man noch Pech, dass ein Handspiel im Gäste-Strafraum ungeahndet blieb, doch dann konnte Susanj, erneut freigespielt von Helfrich, auf 3:1 erhöhen.

Leider ließen beim FCS nach etwa einer Stunde langsam die Kräfte und vor allem die Konzentration nach. Nach einem unbedachten Rückpass in den Fuß des Gegnerstürmers war man zunächst im Glück, dass dieser nur den Pfosten traf. Wenig später war es Torwart Oesterle, der einen Freistoß stark über die Latte lenkte und damit den 2-Tore-Vorsprung bewahrte. 20 Minuten vor Schluss gelang Beiertheim dann der nicht unverdiente Anschlusstreffer: Diesmal konnte Oesterle einen Ball leider nur nach vorne parieren, der Stürmer überlupfte ihn danach geistesgegenwärtig und köpfte ein. Auch in der Folge wirkten die Gäste zielstrebiger und so begann für die Zuschauer in der Lotte-Siebler-Anlage ein banges Daumendrücken. Doch der FCS hielt dank einer aufopferungsvollen Teamleistung - auch über die unendlich lang erscheinende Nachspielzeit - dem Druck stand.  Am Ende hätte der starke Helfrich sogar noch auf 4:2 erhöhen können, doch nach einem schönen Sololauf fehlten vor dem leeren Tor die Kräfte für einen präzisen Abschluss: Schade, aber zugleich auch ein Zeichen dafür, unter welchem Krafteinsatz man sich den ersten Dreier und verdienten Derbysieg erkämpft hatte. Mit einer ähnlichen Einstellung werden auch in den nächsten Wochen sicher Punkte zu holen sein.

cf, 23.08.2018